ÜBER DEN AUTOR

Frederic LaMar

Männlicher Autor sinnlicher Romane über starke Frauen.

Frederic LaMar beim Schreiben

Frederic LaMar ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der seit einigen Jahren Romance-Geschichten mit Female-Led-Relationship- und BDSM-Elementen schreibt. Er kommt nicht aus dem Verlagswesen, sondern aus der Analyse: über zwanzig Jahre hat er beruflich Strukturen, Muster und Machtverhältnisse zwischen Menschen untersucht. Diesen Blick hat er sich mit in seine Bücher genommen.

  • Pseudonym: Frederic LaMar
  • Genre: Contemporary Romance mit Female-Led-Relationship & BDSM-Elementen
  • Veröffentlicht: 2 Romane, weitere in Arbeit
  • Hintergrund: über 20 Jahre Erfahrung als Analyst
  • Inspiration: USA-Reisen, insbesondere Las Vegas

Vom Blick für Machtstrukturen zum Schreiben

Seine berufliche Arbeit als Analyst hat Frederic LaMar dafür geschärft, wie Menschen sich zueinander positionieren: wer in einer Beziehung führt, wer folgt, und wie sich das über Zeit verschiebt. Dazu kam die Fotografie, in der er lange nach dem einen Moment gesucht hat, in dem eine Verbindung zwischen zwei Menschen sichtbar wird, ohne dass ein Wort fällt. Beide Interessen sind in seine Bücher eingeflossen. Er schreibt Figuren, die genau wissen, was sie wollen, und Dynamiken, die nachvollziehbar bleiben, auch wenn sie ungewöhnlich sind.

Konsens und Sicherheit sind für ihn keine Fußnote, sondern Grundlage jeder Szene, die er schreibt. Seine Figuren verhandeln, was sie voneinander wollen, bevor sie es bekommen. Das ist ihm wichtiger als jede Dramatik.

Warum starke Frauen, warum Las Vegas

Frederic LaMar reist seit Jahren regelmäßig in die USA, und diese Reisen sind bis heute seine wichtigste Inspirationsquelle. Ihn interessiert, wie anders Amerikaner mit Selbstbewusstsein, Freiheit und Begehren umgehen als man es aus Deutschland kennt. Las Vegas wurde für ihn zum idealen Schauplatz: eine Stadt, die keine Rolle festschreibt, in der Neuanfänge selbstverständlich sind und in der eine Frau die Führung übernehmen kann, ohne sich dafür erklären zu müssen.

Dass er als Mann über weibliche Führung schreibt, ist für ihn kein Widerspruch. Er sieht darin eine Beziehungsform, die auf Vertrauen und Ehrlichkeit beruht statt auf Rollenbildern, die niemand mehr hinterfragt. Seine männlichen Figuren sind nicht schwach, weil sie Kontrolle abgeben. Sie sind stark genug, es zu tun.

Genau dieses geschulte Zuhören ist es, das Frederic LaMar am liebsten selbst beschreibt: nicht als Mann, der von sich erzählt, sondern als der, der lieber Ihnen zuhört. Als „Erzähler an der Bar“, wie er sich in seinem Newsletter nennt, sammelt er die kleinen, unausgesprochenen Momente zwischen Menschen und verwandelt sie, immer anonymisiert, nie eins zu eins, in seine Romane. Die Analyse hat ihm das Handwerk dafür gegeben. Das Zuhören selbst war schon immer seine eigentliche Gabe.

„Ich nehme das Erzählen ernst, mich selbst nur selten.“
– Frederic LaMar

Genau dieser Blick, für Machtverhältnisse, für Konsens, für das, was zwischen zwei Menschen unausgesprochen bleibt, steckt in jeder seiner Geschichten. Wer wissen will, wie sich das liest, fängt am besten mit Das Vegas-Event an.

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